Liebe Freunde und Freundinnen der solidarischen Feldwirtschaft,

nicht nur unser Feld ist umgezogen, auch unser Blog hat seit der letzten Märzwoche ein neues zuhause unter der Adresse solidarischefeldwirtschaft.de gefunden. Neben den Neuigkeiten des Gärtnerns und Bauens auf dem Feld in Brandis und in den Gärten in Leipzig-Stünz findet ihr dort demnächst auch Infos über unseren Verein und darüber, wir ihr bei uns mitmachen und uns unterstützen könnt.

Hier findet ihr weiterhin die Blog-Beiträge aus den Jahren 2013 bis 2015.

Viel Spaß beim Lesen auf beiden Blogs.

wir sind umgezogen – unser Blog auch

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Die Jungpflanzenanzucht und alles andere

IMG_7456                             Liebe GemüseliebhaberInnen,

wie ich schon erwähnte, hat die Jungpflanzenanzucht begonnen, und ist in vollem Gange. Es beginnt schon Anfang Februar mit der ersten Salataussaat, welche dann folgende Entwicklung nimmt:

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Hier am Beispiel des Salats: zunächst werden die Samen in einer Anzuchtschale, gefüllt mit feuchtem Sand, ausgesät und mit einer feinen Sandschicht und einer Abdeckung bedeckt. Sobald die ersten Samen keimen, wird die Abdeckung abgenommen und nach etwa einer Woche sind die Pflänzchen „pikierfertig“, d.h. sie werden nun umgesetzt. Aus dem Sand heraus, in die Palette, welche mit Komposterde gefüllt ist. Nun hat jede Pflanze  Platz zu wachsen, vorausgesetzt, es ist warm genug und sie wird regelmäßig gegossen (da haben wir wirklich Glück, dass wir unsere Anzucht mit auf dem Linke-Hof machen können, wo es ein doppeltes Folienhaus gibt, in welchem Wasser anliegt…). Wenn die Pflanzen groß genug sind, werden sie zunächst in die „Versenkung“ (einen Frühbeetkasten) gestellt, damit sie etwas abgehärtet werden, bevor man sie dann auspflanzt. Wir haben in Verletzten Woche die ersten Salate und Kohlrabis zu uns aufs Feld geholt, dort standen sie nun im Bauwagen und wartetn darauf, ausgepflanzt zu werden, was am letzen Donnerstag geschehen ist. Am selbigen Tag war ja auch unsere Gemeinschaftsaktion, zu welcher trotz des bedeckten Wetters viele Helfer da waren und wir nicht nur zwei Beete Steckzwiebeln gesteckt haben, sondern auch die Beete weiter vorbereiten konnten.

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Auch in den letzten Wochen hat sich dahingehend schon viel getan, es wurde geradhackt, gefeldhackt, gekrallt, gekrailt, geeggt, die Apfelbäume geschnitten und die Hasen tummeln sich nun auch wieder auf dem Feld. Die Gärtner-Formation hat sich jetzt zum März auch verändert. Hendrik hat vor einem Monat seine Ausbildung abgeschossen und ist nun nicht mehr von der Partie; dafür sind nun Hannes und Johanna mit Ansgar als tatkräftige Verstärkung mit dabei. Und das Gartenjahr hat schon sehr gut begonnen.

 

IMG_7503  IMG_7505  IMG_7494  IMG_7507  IMG_8072  IMG_7508  IMG_7515  IMG_8085    So langsam wir es auch wieder bunt, u.a. im Nachbargarten, aber auch in unseren Gärten, wo immer mehr Frühblüher blühen.

IMG_8040  IMG_7511     In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Frühlingsbeginn und nächste Woche schöne Ostern, mit Grüßen, Charlotte.

 

 

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Erste Spatenstiche zur Gemeinschaftsaktion

IMG_7398                              Liebe GemüseliebhaberInnen,

die Tage werden nun deutlich länger und heller. Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Frühling an, die Knospen der Mirabellen schwellen an und die Rosen zeigen schon erste feuerrote Blättchen. Nun bricht der März an und damit werden wir Gärtner wohl auch wieder häufiger auf dem Feld zu finden sein. Denn die Aufgaben häufen sich, Neben den ersten Beeten, die vorbereitet werden wollen; ziehen wir die Jungpflanzen vor. Immer mehr gibt es auszusäen und zu pikieren an Salat-, Kohlrabi- und Fenschelpflänzchen, sowie Aubergine und Paprika.

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Zudem haben Marian und Hendrik in der letzten Woche das Lagergemüse im Keller noch einmal durch sortiert (gerade die Möhren ‚erfreuten‘ mit vielen Matsch-Nestern…) und eine Bestandsaufnahme gemacht. Es sieht ganz gut aus, vor allem an RoteBete ist noch viel da, mit den Möhren werden wir knapp bis Ende April reichen und ansonsten gibt es noch kleinere Mengen an Sellerie, schwarzem Rettich, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Lagerkohlrabi und Eingemachtes. Auf dem Fels steht auch noch der Porree, sowie Spinat und diese Woche wollen wir auch noch mal Postelein säen.

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Nun möchte ich Euch aber von unserer Gemeinschaftsaktion am 22.02 berichten. Es waren viele motivierte Menschen da und wir sind an den verschiedensten Stellen weitergekommen. Zum einen haben wir das Bumendreieck um einen guten Meter vergrößert, sowie die oberen Betenden, was relativ einfach mit der Feldhacke zu bewerkstelligen war, da der Boden gerade nicht sehr stark durchwurzelt ist.

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Des weiteren wurden die Brombeeren in Schach gehalten, zu einen an der Gemüseausgabestelle, welche wir in diesem Jahr etwas geräumiger machen wollen, sowie  beim zukünftigen Experimentiertbett, welches wir in dieser Woche erweitern wollen.

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Sogar auf den Beetflächen konnten wir schon etwas tun, da der Boden gut abgetrocknet und kein bisschen matschig ist. Unter anderem haben wir das ehemalige Kohl/Lagerkohlrabi/Kohlrübenstück und zukünftige Gründüngung gekrallt, auf das wir diese bald einsäen können. (Unabhängig davon haben die Winterzuckererbsen nun eine Rankhilfe – es kann also losgehen.)

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Außerhalb des Beetes wurden wieder viele Kisten gebaut, sodass wir auf die diesjährige Kohl und Kürbisernte schon jetzt gut vorberietet sind. Doch auch so kann man große stabile Kisten immer gut gebrauchen. An einer andren Ecke, vorm Baumwagen wurden unterdessen die Steckzwiebeln geputzt, welche wir im lezten Jahr ausgesät hatten und nun bald gesteckt werden. Eine fröhliche Runde war es mit vielen Geprägen auch am Abend noch, um die Feuertonne sitzend.

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Nun möchte ich noch einen Ausblick auf diese Woche geben: auf und außerhalb des Feldes gibt es viel zu tun und jeder, der Zeit und Lust hat etwas zu tun kann (mit einer kleinen Voranmeldung, sodass wir drauf vorbereitet sind) gerne vorbeikommen. Es gibt ein paar Beete vorzubereiten, u.a. das der Dicken Bohnen, welche wir am Donnerstag stecken wollen; das Experimentiertbeet soll erweitert werden; im Garten würden wir gern mit der Trockenmauer vorankommen (und und und). Heute werden wir auf dem Linke-Hof sein, zum aussäen und pikieren.

Spätestens am Mittwoch werden wir uns zur Gemüseausgabe sehen, zu welcher es geben wird: Eingemachtes / Möhren / Rote Bete / Kohlrabi / Saltamix / Topinambur / Porree / Zwiebeln .

Bis dahin eine gute Woche, mit Grüßen, Charlotte

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es geht weiter.

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Liebe GemüseliebhaberInnen,

die Sonne erfreute uns immer wieder, bevor es nun kälter wurde und sogar ein bisschen Schnee gefallen ist. Nun soll es weiter kalt und der Boden gefroren sein, sodass wir auf dem Feld wahrscheinlich nicht sehr viel verrichten können, auch wenn die Sehnsucht von Tag zu Tag wächst. Morgen geht es auch schon wieder los mit den ersten Aussaten  auf dem Linke-Hof im beheizten Folientunnel, mit Salaten und Kohlrabi zur Anzucht. Bis diese tatsächlich gepflanzt werden können, gehen wohl noch ein paar Wochen ins Land.

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Bis dahin haben wir noch ein bisschen im Garten zu tun, mit dem Arbeitstitel: „Garten schick“. Sämtliche Baumschosser wurden schon ausgegraben und plötzlich erscheint der Garten doppelt so groß und man kann von einem Ende zum andren schauen. Noch nicht fertig sind wir mit dem Bau einer Trockenmauer, später sollen einmal Blumen den Blick auf die Strasse verschönern.

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In der letzten Woche hat sich bei uns im Gemüsekeller eine kleine bis mittlere Katastrophe ereignet; zum einen wurde ins Haus Karoline eingebrochen und u.a. ein Großer Beutel Walnüsse entwendet, sowie ca 10 Meter Bleirohre herausgerissen, was dazu führte, dass der Keller letzten Mittwoch unter Wasser stand. Dementsprechend abenteuerlich verlief auch die Gemüseausgabe, parallel dazu lief die Pumpe. Nun ist es soweit wieder trocken. Es bleibt zu hoffen, dass das Gemüse keinen weiteren Schaden davon tragen wird.

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Einige frische Sachen stehen auch noch immer auf dem Feld, wie Grünkohl, Porree, Postelein, an deren geht schon zur neige, wie etwa der Feldsalat. Und während die Winterzuckererbsen auf ihre Rankhilfe warten und dabei ein bisschen wie Ballerinas aussehen; stecken auch schon die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfe im Garten aus der Erde.

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Nun ist dieses Jahr auch schon wieder fortgeschritten, heute war Mariä Lichtmess und nun werden die Tage spürbar heller und länger.

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Ich verbleibe mit Grüßen und einem Blick in den Nachbargarten. Bis bald, zum Planungstreffen (fr. den 13ten) und zur gemeinschaftsaktion (22.2),                       Charlotte

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Winterliche Nachrichten

IMG_6743                              Liebe GemüseliebhaberInnen,

nun habe ich es viele Wochen nicht geschafft zu berichten, was nicht daran liegt, dass so viel zu tun ist auf dem Feld; sondern eher daran; dass eben nicht mehr so viel passiert. Doch nun hat sich auf alle Fälle genug getan, dass ich ausführlich davon schreiben kann. Ich fange mal Ende November an, als es den ersten richtigen Frost gab, und der Boden unter den Füßen nicht mehr nachgegeben hat. Ein schöner klarer, sonniger Morgen war es, als wir alle Chicorée-Wurzeln ausgegraben haben. Anschließend haben wir die Blätter entfernt und die Wurzel eingekürzt, um sie dann in Eimer zu stecken und mit Sand zu bedecken und zu treiben. (Als wir zuletzt im Keller nachschauten, waren schon die ersten gelben Spitzen zusehen – im neuen Jahr wird’s also Chicorée geben!)

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Ganz besonders ist es auch die gefrorenen Kristalle zu betrachten, wenn alle Konturen so klar erscheinen. Auf den unteren Bildren sieht man zum einen Wurzelpetersilie, Haferwurz und Pastinaken, welche im Kleingarten stehen; sowie ein recht frisch eingesätes Getreidebeet (neben dem Kohl, welcher zu diesem Zeitpunkt noch stand).

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Die Kohlernte erfolgte in zwei Etappen. Zunächst einmal waren der Wirsing, sowie Lagerkohlrabi (Superschmelz) und Kohlrüben (auch Wruke genannt) dran und dann etwa eine Woche später haben wir recht spontan (da mehrere Tage hintereinander -6°C angesagt gewesen waren) den Weis-, Rot-, und Spitzkohl geerntet,welche sich nun im Keller türmen.

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Ja, während die Kaninchen noch recht lange auf dem Feld herumgesprungen sind was sie auch gut vertragen haben, da sie sich ein sehr dichtes Winterfell zugelegt haben (nun sind sie zu Marian auf den Balkon in einen schönen,geräumigen Stall umgezogen); haben wir es uns im Keller „gemütlich“ gemacht, zumindest mittwochs.

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Ansonsten waren die Tage eher grau, regnerisch und windig und am liebsten wäre ich leicht wie eine Feder gewesen,oder hätte gern schweben gekonnt, um beim Betreten des Feldes nicht einzusinken. Doch viel zu tun haben wir direkt auf den Beeten auch nicht mehr. Scheinbar ohne Ende haben wir Gründüngung ausgesät, teilweise auch schon recht spät, doch sind auch diese, wie hier das Klee-Gras (auf dem ehemaligen Spinatstück, welches nun auch zwei Jahre stehen wird) noch sehr gut aufgegangen.

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Zudem haben wir alles, was wir an Mulchmaterial finden konnten zusammen getragen, doch konnten wir damit gerade mal, vielleicht 1/4 des zukünftigen Zwiebelbeetes bedecken (doch immerhin!) Die Kräuter sind nun zugedeckt und der Kompost ist schön aufgesetzt. Den Kompost haben wir dieses Jahr auch endlich präpariert, teilweise mit selbst hergestellten, vegetabilen Präparaten (Löwenzahn,Eichenrinde, Brennnessel, Kamille, Schafgarbe, Baldrian). Zudem haben wir es geschafft das Schachtelhalm-Präparat auszubringen, welches vorbeugend gegen Pilzerkrankungen (wie z.B. die Krautfäule bei den Tomaten, welche sich dieses Jahr so massiv bei uns ausgebreitet hatte) angewendet wird.

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An irgendeinem der letzten windigen Tage hat es noch eine kleine Überraschung gegeben-  und das Kompostklo ist in Richtung Hartriegel gewandert. Höchste Zeit wird es also, die Bauarbeiten daran fortzusetzen, im nächsten Jahr. Schon seit einiger, langer Zeit hatten wir uns das Projekt „Garten schick“ vorgenommen und haben nun in der letzten Woche damit begonnen, d.h. wir haben alle Baumschosser entlang des Gartenzaunes (es waren ziemlich viele) ausgegraben, sowie zwischen Apfel- und Kirschbaum vor der Wekstattlaube und seit dem ist der Kleingarten deutlich größer geworden! Um ihn noch ein bisschen zu pflegen, könnte man noch die Brombeere rausmachen, den alten Kompost auflösen, den Ahorn hinter der Küchenlaube ausgraben usw. Es ist wirklich kurios, denn es fällt immer noch etwas ein, was man noch machen könnte. Die Geländepflege bietet dafür ein weites Feld.

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Doch nun kehrt erst einmal Ruhe ein. Zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönig machen wir Pause. In der letzten Woche haben wir jedoch schon die Anbauplanung für das Kommende Jahr 2015 vorbereitet und sind sozusagen gut vorbereitet (gärtnerisch gesehen, was z.B. das Land finden oder auf der Fläche bleiben betrifft, sind für nächstes Jahr noch ein paar Wünsche offen….)

In diesem Sinne wünsche ich alles schöne Feiertage, einen guten Rutsch, Erholung und Ruhe.                                                                    Bis zum nächsten Jahr, es grüßt, Charlotte

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Es fröstelt.

 

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grau und nieselig und kalt meldet sich seit ein paar Tagen der November. Am Montag hingegen konnte ich mich beim photografieren noch an herrlichem Sonnenschein erfreuen. In der Nacht zuvor hatte es Frost gegeben, sodass Laub und Gras von einer funkelten und glitzernden  Schicht umgeben waren. Nun ist auch die Temperatur des Bodens gesunken und wir haben in den letzten Tagen den Sellerie, den schwarzen Rettich und die Kohlrüben geerntet und im Keller untergebracht. Immer weniger wird es, was noch auf dem Feld stehen bleibt.

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Die Zucchini und Sonnenblumen sind nun abgeräumt (man sieht die Haufen zwischen den Gründünnungen, welche schön grün den Boden bedecken) und auch die Paprika haben ihre Blätter gelassen. Nun kann der gesamte Nachtschatten-Block bald bearbeitet werden. Wir werden versuchen, ihn ganz flach zu feldhacken.

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Des weiteren haben wir den Beerenobst-Streifen bearbeitet, sodass sie Sträucher und der Rhabarber wieder Luft haben. In der Verlängerung an das Rote Bete-Beet haben wir noch einen Meter drangesetzt, der nun umgegraben über den Winter liegen bleibt. Somit haben wir im nächsten Jahr noch ein bisschen mehr Beetfläche. Ein Gedanke war, an das Ende zur Strasse, bzw. in Richtung Hecke einen „Puffer-Strefen“, als Klau-Schutz anzulegen. Dort sollen dann Blumen, Kräuter, bzw. etwas hochwachsendes stehen, um die Einsicht auf das gute Gemüse zu erschweren.

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Das Getreide ist gut aufgegangen und muss nun bald nocheinmal gehackt und gejätet werden, damit es sauber ins Frühjahr geht. Das frisch eingesäte Getreide haben wir mit rotem Hartriegel abgedeckt, denn die Krähen kreisen über dem Feld und picken alle Körner und Samen heraus (vor allem aus der jüngst eingesäten Gründungung), die nicht geschützt sind.

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Wir haben nun dank drei fleißigen Baubegeisteren neue, stabile Holzkisten (nun brauchen wir nur noch ein richtiges Kistenlager, den unter dem Dach dümpelt es doch immer wieder zu), welche sich zur Sellerie-Ernte schon sehr bewährt haben. Ansonsten sind wir weiterhin am Laub und Mulch sammeln, um wie hier, freie Beetflächen zwischen Salat und Kresse abzudecken. Daneben sieht man die rot/gelb gewordenen Erdbeeren.

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Auch noch in dieser Jahreszeit gibt es einiges zu entdecken; mit manchem rechnet man, anderes ist hingegen etwas überraschender. So haben nun die Winterzuckererbsen (Ende Oktober gesteckt) ihre ersten Blätter aus der Erde gesteckt und stehen nun,  in Reih und Glied da. Mit grünem Himbeergestrüpp, mitsamt roten Beeren hatte ich beim herumstreifen allerdings nicht gerechnet. Ich war animiert, sie von dem Hartriegel zu befreien, der sich in den letzten Jahren stetig breit gemacht hat und das beernten der sich selbst verbreitenden Himbeeren schwer gemacht hat. Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr besser aussieht!

IMG_6668  IMG_6679Nun, da die Beetbearbeitung immer weniger wird, werden wir hoffentlich auch immer öfter zur Geländepflege kommen, denn es gibt noch viele unerschlossene, oder wieder zugewucherte Ecken auf dem Feld. Zu ernten sind noch der Chicorée, Superschmelz und Kohl, welche gerade noch auf dem Feld stehen. Vieles hat sich schon in den Winterschlaf begeben, so auch Spargel, Muskatellersalbei und Bux. Gut mit Laub bedeckt, stehen sie im Beet im Garten.

IMG_6591                                Mit vielen Grüßen, Charlotte.

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Es wird ruhiger.

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nun ist der Herbst wirklich eingezogen, mit ein wenig Frost, weiterhin viel Sonnenschein und uns Unmengen an gelb-goldenen Blättern. Die Kapuzienerkresse lässt Blüten und Blätter hängen, an sonnigen, sowie an trüben Tagen leuchten die Bäume und der Kompost ist mal wieder ein Stückchen weiter gewandert.

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Es wir ruhiger auf dem Feld, auch die Tiere ziehen sich zurück, gerade an leicht trüben Tagen, wie es gestern der Fall war, ist es sehr still auf dem Feld. Und auch wir vollbringen gerade keine „großen“ Taten mehr, sondern frickeln eher an Kleinkram herum, bzw. bereiten weiter die Beete  für den Winter vor. Und ehe man sich es versieht ist es schon wieder fünf Uhr und dunkel, zu dunkel um weiter zu arbeiten…

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In den letzten Tagen haben wir die Gründungung noch einmal gemäht und Laub gesammelt. So haben wir nun schon einen kleinen Haufen beisammen, der uns dann zum Mulchen  der Beete dienen wird. Die Wege des Winterzuckererbsen-Beetes habe wir mit den abgestorbenen Maispflanzen gemulcht und seit letzter Woche sind die Erbsen gesteckt und ruhen in der Erde. Der weil sind wir fleißig am Feldsalat jäten.

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Die Chilis sind geerntet und hängen nun im Bauwagen zum trocknen, ebenso wie die Süßlupinen. Diese haben wir relativ spät erst gesteckt und es war unsicher, ob sie überhaupt noch zur Reife kommen. Teilweise hat es geklappt und der andere Teil hängt nun, zum trocknen und Nachreifen.

Das soll es für heute von mir gewesen sein,

Mit herzlichen Grüßen, Charlotte

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